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Schwaiger einstimmig für neue Amtszeit gewählt!
von - 20.12.15, 16:42 Uhr
Reutlingen. Auf eine starke Amtsperiode konnten die Mitglieder des Reutlinger Stadtverbandes der
Jungen Union (JU) bei ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung, bei der als Gäste unter
anderem die CDU-Stadtverbandsvorsitzende Gabriele Gaiser, der CDU-Kreisvorsitzende Manuel
Hailfinger und der Landtagsabgeordnete Dieter Hillebrand MdL begrüßt werden konnten,
zurückblicken. Der Vorsitzende Philip Schwaiger ließ diese in seiner Rede Revue passieren.
Schwaiger erwähnte die „24 Stunden Aktion“, in welcher die JU durch den Besuch diverser Betriebe
und Institutionen im gesamten Landkreis verschiedenste interessante Eindrücke sammeln konnte.
Auch die Veranstaltungsreihe „JU Stadtgespräch“ wurde durch einen Austausch mit Herrn Michael
Simmendinger, Leiter des Reutlinger Polizei Reviers und eine weitere Veranstaltung zum Thema:
„Outlet City“ erfolgreich fortgeführt.
Getreu dem Motto „Party and Politics“ gelang es der JU zudem wieder Spaß mit Politik zu verbinden.
Durch Sportturniere, die alljährlichen Besuche des Cannstatter Wasens und die Berlin Fahrt konnte
man im gesellschaftlichen Bereich den „Nerv der Mitglieder“ treffen, so Schwaiger.
Auch die Nachforschungen zur Gründung des Reutlinger JU-Stadtverbandes konnten im
vergangenen Amtsjahr erfolgreich abgeschlossen werden. In zahlreichen Gesprächen mit Reutlinger
Zeitungen und früheren JU-Mitgliedern konnte ermittelt werden, dass der Stadtverband im Jahre
1953 gegründet wurde und somit in 2018 bereits das 65-jährige Bestehen gefeiert werden darf.
Am intensivsten beschäftigte die Junge Union jedoch das Thema Auskreisung. Größte Kritik war
dabei, dass eine eindeutige Verbesserung des Gemeinwohls von Stadt, Landkreis, Region und Land
nicht gegeben sei. „Ich kann zudem nicht erkennen, dass die Entwicklung der Stadt Reutlingen bei
einem Verbleib im Landkreis gehemmt wäre“, so der Vorsitzende Schwaiger in seinen
Ausführungen. Allein die finanziellen Folgen für Einrichtungen wie Krankenhäuser bergen laut
Junger Union jede Menge Konfliktpotenzial und seien unüberschaubar. Und auch durch die
Bereitstellung von Aufgaben, die bisher beim Landkreis angesiedelt seien, würden in der
Stadtverwaltung eher kostspielige Doppelstrukturen geschaffen als Einsparungen generiert so
Schwaiger weiter. Durch diverse Aktionen, wie zum Beispiel beim Besuch des Ministerpräsidenten
Kretschmann in Bad Urach, durch Leserbriefe der Mitglieder und auf Bürgerversammlungen machte
die Junge Union darum gegen diesen „Irrtum namens Auskreisung“ mobil.
Ein weiteres großes Thema, welches die JU beschäftigte, war die Flüchtlingsthematik. Die Junge
Union Reutlingen begrüßt es durchaus, dass auf dem Bundesparteitag der Mutterpartei in Karlsruhe
ein gewisser Konsens im Thema gefunden und der offene Streit innerhalb der Union dadurch etwas
beruhigt werden konnte. Dennoch spricht sich die JU Reutlingen für einen weiterhin eindeutigen und
klaren Kurs, welcher eine spürbare Verringerung des Zuzugs und eine konsequente Rückführung
von abgelehnten Asylbewerbern beinhalten müsse, aus.
Im Hinblick auf die bevorstehenden Landtagswahlen ist sich die Junge Union Reutlingen einig, dass
es höchste Zeit für einen Regierungswechsel wird. Die wahre Gesinnung und stupide ideologisierte
Politik der Grünen komme vor allem in deren Schulpolitik zu Tage. Auch hierauf machte die Junge
Union bei ihrer Demonstration „Pro Gymnasium“ am vergangenen Wochenende im Zuge des
Grünenparteitags in der Reutlinger Stadthalle aufmerksam. „Wir brauchen zwingend ein
differenziertes und durchlässiges Schulsystem, in welchem jede Schülerin und jeder Schüler nach
seinen Fähigkeiten individuelle Förderung erfährt“, konstatierte Schwaiger in seiner Rede.
Der Wechsel sei gerade deswegen jetzt erforderlich. Man müsse die Bürgerinnen und Bürger in den
kommenden Wochen bis zur Landtagswahl von den christdemokratischen Werten überzeugen.
Bei den anschließenden Wahlen wurde der Stadtverbandsvorsitzende Philip Schwaiger einstimmig
in eine weitere Amtszeit gewählt. „Ich freue mich über das große Vertrauen und nehme dies als
Ansporn mich weiterhin intensiv im Verband einzubringen“, zeigte sich Schwaiger überglücklich. Als
stellvertretende Vorsitzende stehen ihm Marcel Eder, Daniel Konzelmann und Jens Mekiska zur
Seite. Geschäftsführer und Pressesprecher ist Philipp Sebastian Weinmann, Finanzreferent Stefan
Ströbele und Schriftführerin Sylvia Gaiser. Im Amt des Internetreferenten bestätigt wurde Maximilian
Kemmler, zum Mitgliederreferenten wurde Tim Hackenberg gewählt. Den Vorstand komplettieren die
Beisitzer Hans-Fabian Bail, Katharina Böbel, Jugendgemeinderatsmitglied Lion Breisch, Panagiotis
Dinas, Ralf Dingler, Steffi-Melanie Kemmler, Anna Kühne, Victoria Kühner und Daniel Weinmann.
Antisemitismus und Judenfeindlichkeit haben keinen Platz in Deutschland
von - 21.07.14, 15:01 Uhr
In den vergangenen Tagen kam es in zahlreichen deutschen Städten zu Demonstrationen gegen das Vorgehen der israelischen Armee im Gazastreifen. Diese Demonstrationen liefen in einigen Fällen aus dem Ruder, es kam zu offen antisemitischen Sprechchören, gewalttätigen Übergriffen auf Gegendemonstranten und Sachbeschädigungen an jüdischen Einrichtungen.
Angesichts der zahlreichen Vorfälle von antisemitischen Parolen, gewalttätigen Übergriffen und offener judenfeindlicher Hetze bei Demonstrationen anlässlich des israelischen Vorgehens im neu entfachten Nahost-Konflikt, fordert die Junge Union Reutlingen ein konsequenteres Einstehen von Polizei, Politik und Zivilgesellschaft gegen antisemitische Tendenzen.
„In Deutschland gilt das im Grundgesetz verankerte Recht auf Versammlungsfreiheit und Freiheit der Meinung. Jeder hat in Deutschland das Recht die israelische Regierung zu kritisieren und gegen ihr Vorgehen zu protestieren. Dieses Recht findet jedoch dort seine Grenzen, wo es genutzt wird, um die Rechte anderer einzuschränken und sie zu verletzen, sei es durch Worte oder Taten“, so der JU-Stadtverbandsvorsitzende Philip Schwaiger. „Was man in den letzten Tagen auf diesen Demonstrationen erleben musste, hatte offen antijüdischen und antisemitischen Charakter unter dem schlecht getragenen Deckmantel der Israelkritik“, so Schwaiger weiter.
Gewalttätige Übergriffe auf jüdische Mitbürger oder pro-israelische Demonstranten, ebenso wie antisemitische Parolen können und dürfen mit Blick auf die unveräußerlichen Menschenrechte, unser Grundgesetz, aber auch die historische Verantwortung Deutschlands, nicht toleriert werden.
Die Junge Union Reutlingen fordert die Sicherheitsbehörden auf, diese strafbaren Handlungen konsequent zu unterbinden und zu verfolgen. „Auch muss die Polizei diese Demonstrationen jeder Zeit im Griff haben und darf das staatliche Gewaltmonopol nicht aus der Hand geben. Vorfälle wie in Göttingen, wo es die Polizeikräfte aufgrund von Unterbesetzung nicht schafften zwei Demonstrationen auseinanderzuhalten und es daraufhin zu regelrechten Jagdszenen gegen pro-israelische Demonstranten kam, oder dass die Polizei ihre technische Ausrüstung zur Verfügung stellt, mit welcher dann Hassparolen skandiert werden, wie in Frankfurt am Main geschehen, sind absolut inakzeptabel und dürfen nicht passieren“, zeigt sich Pressesprecher Daniel Konzelmann empört. Die Junge Union Reutlingen kritisiert dabei ebenso die offensichtliche Verbrüderung von Teilen der Linksjugend und der Linken mit Rechten und Antisemiten, wie auf den Demonstrationen vorgekommen.
Politik und Zivilgesellschaft seien dazu aufgerufen, diese Vorkommnisse kritisch aufzuklären und in Zukunft zu unterbinden. Daran wirke die Junge Union Reutlingen, wie viele andere demokratische Organisationen auch, gerne mit. „Antisemitismus und judenfeindliche Hetze, wie wir sie derzeit erleben, haben keinen Platz in Deutschland. Wehret den Anfängen“, so Konzelmann abschließend.
Rückblick auf zwei erfolgreiche Wahljahre: Philip Schwaiger als JU Stadtverbandsvorsitzender im Amt bestätigt
von Daniel Konzelmann - 15.07.14, 15:01 Uhr
Am vergangenen Freitag kamen die Mitglieder des Stadtverbandes der Jungen Union (JU) Reutlingen zusammen, um einen neuen Vorstand zu wählen.
In seinem Rechenschaftsbericht ließ der im Amt bestätigte Vorsitzende Philip Schwaiger die ereignisreiche vergangene Amtsperiode 2013/2014 Revue passieren. Im Bundestagswahlkampf etwa habe man den Kandidaten Michael Donth bei Infoständen, beim Plakatieren und zahlreichen Veranstaltungen nach Kräften unterstützt, was sich mit einem hervorragenden Ergebnis auszahlte. Ebenso habe man sich für die Einführung eines Behindertenbeirates bei der Stadt Reutlingen eingesetzt. „Investitionen in eine behindertengerechte Umgestaltung der Stadt durch die Abschaffung von Kopfsteinpflastern, rollstuhlgerechte Zugänge für Busse und Gebäude oder auch Gehwegabsenkungen sind wichtige Punkte für eine konsequente Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonventionen und die Integration von benachteiligten Menschen“, so Schwaiger. Deshalb werde man auch weiterhin für die Einrichtung eines Behindertenbeirats als zentrale Anlaufstelle für Betroffene kämpfen.
Auf die Bundestagswahl folgte im Frühjahr 2014 die Kommunalwahl. Auf den Listen der Reutlinger CDU wurden insgesamt 8 Vertreter der Jungen Union für den Stadtrat und den Kreistag nominiert. Trotz eines intensiven und arbeitsaufwendigen Wahlkampfes, sowie einem Zugewinn von 3% des Stimmenanteils für die CDU, gelang es leider keinem JU’ler ein Mandat in Stadtrat oder Kreistag zu erringen. Einen Achtungserfolg konnte die Reutlinger JU jedoch in Sondelfingen landen, wo mit Christoph Lang und Matthias Wais beide CDU-Mandate im Bezirksgemeinderat an Kandidaten aus den Reihen der JU gingen.
„Gerne hätten wir innerhalb der Gremien für Themen wie die Einführung eines Ehrenamtspasses, einen Abbau der städtischen Verschuldung oder ein attraktives Nachtangebot inklusive Ausgehmöglichkeiten für Jugendliche gekämpft und gestritten“ so Schwaiger zum Ergebnis der Kommunalwahl. Nun werde man die gewählten Räte sowie die Stadtverwaltung kritisch und konstruktiv in ihrer Arbeit begleiten und versuchen eigene Themen einzubringen.
In seinem Ausblick weist Schwaiger darauf hin, dass im kommenden Jahr keine Wahlen stattfinden, so könne man sich voll und ganz auf die inhaltliche Arbeit konzentrieren. Diese solle unter anderem den Kampf für die Einführung eines Behindertenbeirates, die Einführung einer kommunalen Schuldenbremse, einem attraktiven Angebot zum abendlichen Ausgehen für Jugendliche, Breitbandausbau und der Einführung eines kostenlosen WLAN-Angebots in der Reutlinger Innenstadt und den Bussen beinhalten. Zudem müsse man auch bereits die nächste Landtagswahl im Blick behalten: „Das grün-rote Treiben muss ein Ende haben, Baden-Württemberg braucht zwingend wieder Verlässlichkeit“, so Schwaiger im Bezug auf die im Frühjahr 2016 anstehenden Landtagswahlen.
Für die stetige Unterstützung des Stadtverbandes dankte Schwaiger der CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Gabriele Gaiser, dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Andreas vom Scheidt, sowie den Abgeordneten Dieter Hillebrand und Michael Donth.
Sehr erfreut äußerte sich der Stadtverbandsvorsitzende zudem über die zwischenzeitlich 7 Mitglieder im Jugendgemeinderat aus den Reihen der Jungen Union, davon 2 zeitweise im Vorstand, sowie über die 7 gewählten JU-Vertreter im CDU-Stadtverbandsvorstand. Hier habe man die Verjüngung innerhalb der CDU vorangetrieben und sei gut aufgestellt, so Schwaiger weiter.

Im Amt bestätigt wurden neben dem Stadtverbandsvorsitzenden Philip Schwaiger, der stellvertretende Vorsitzende Tobias Kemmler, Schriftführerin Sylvia Gaiser, Finanzreferent Jonathan Schopp und der Internetbeauftragte Maximilian Kemmler. Neu gewählt wurden Jens Mekiska und Marcel Eder als stellvertretende Vorsitzende, Daniel Konzelmann als Pressesprecher und Tim Hackenberg als Mitgliederreferent. Die Beisitzer sind: Fabian Bail, Lion Breisch, Ralf Dingler, Jan-Steffen Fischer, Steffi-Melanie Kemmler, Leopold Lorenz, Maximilian Lorenz, Michael Schmidt, Stefan Ströbele und Philipp Weinmann.
Junge Union spricht sich für die Einführung einer kommunalen Schuldenbremse aus
von Philip Schwaiger - 01.02.13, 21:16 Uhr
Bedingt durch die Wirtschafts- und Finanzkrise, welche sich zu einer internationalen Staatsschuldenkrise ausgeweitet hat, sind die Haushalte des Landes und vieler Kommunen in schweres Fahrwasser geraten. Dies haben wir uns vom Reutlinger Stadtverband der Jungen Union zum Anlass genommen, um über mögliche Lösungsansätze nachzudenken. Denn auch zukünftige Generationen sollen noch Handlungsspielräume und die Möglichkeiten haben, eigene Akzente zu setzen und nicht unter den Schulden ihrer Vorgänger kollabieren müssen.
Kommunen, die ihr Personal aufstocken (wie von Frau OB Bosch geplant) und neue Aufgaben übernehmen, belasten sich auf Jahre hinaus mit Folgekosten. Es ist dringend ein Umdenken nötig. Deshalb fordern wir die Einführung einer kommunalen Schuldenbremse in der Stadt Reutlingen.

Für die Generaldebatte zum Doppelhaushalt 2013/2014 im Reutlinger Gemeinderat hatten wir, der Stadtverband der Jungen Union, uns deshalb eine besondere Aktion überlegt.

Jeder der 40 Gemeinderäte bekam ein Sparschwein aus Schokolade und einen Flyer zum Thema "Einführung einer kommunalen Schuldenbremse" mit auf den Weg zur Sitzung. Reutlingens OB Barbara Bosch überreichten wir ein ganz spezielles Präsent - ein gebackenes Riesensparschwein als symbolische Aufforderung zu einer besseren Haushaltskonsolidierung.

Wir haben in Reutlingen kein Einnahme-, sondern ein gravierendes Ausgabenproblem, welches im Sinne der Generationengerechtigkeit endlich angegangen werden muss. Die Augen zu verschließen, wie es Frau Bosch tut, bringt nichts. Die Etats für die Jahre 2013 und 2014 liegen bei rund 352 beziehungsweise 342 Mio. Euro, die Nettoneuverschuldung inklusive Rücklagenentnahmen bei über 30 Millionen Euro. Wir haben solch hohe Steuereinnahmen wie nie zuvor und trotzdem werden neue Schulden gemacht und Rücklagen entnommen. Wenn wir es jedoch nicht einmal in guten Zeiten mehr schaffen Schulden zu tilgen, wann denn dann. Dazu gibt es in der Stadt einen Investitionsstau von 364 Millionen Euro, eine Summe, welche den Haushalt eines kompletten Jahres übersteigt.

Bei einer städtischen Gesamtverschuldung von weit über 100 Mio. Euro ist es nun an der Zeit, das Ruder in Richtung Konsolidierung umzulegen. Eine dahingehende Initiative zu einer kommunalen Schuldenbremse – gegebenenfalls in einem ersten Schritt auf freiwilliger Basis – aus der kommunalen Familie heraus könnte die Handlungs- und vor allem die Zukunftsfähigkeit der Stadt in den Augen der Reutlinger Bürgerinnen und Bürger eindrucksvoll dokumentieren. Die große Zustimmung in der Bevölkerung zur Schuldenbremse des Bundes zeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger die Haushaltskonsolidierung grundsätzlich unterstützen.

Ansätze, um zu sparen und um eine solche Schuldenbremse einhalten zu können, sieht die Junge Union zum Beispiel im Personalwesen. Sowohl der Anteil der Personalausgaben am Verwaltungshaushalt, als auch das Verhältnis zwischen Beschäftigtenzahl der Kommune und Einwohnerzahl schwanken von Stadt zu Stadt in beträchtlichem Ausmaß, was deutlich zeigt, dass es sehr wohl Spielräume gibt, um die Aufgaben mit weniger Personal zu bewältigen. Darüber hinaus sollte die Zusammenlegung von Ämtern, ein den Verhältnissen angepasstes Kulturprogramm und die Privatisierung von öffentlichen Aufgaben, beispielsweise der Kanalreinigung, angedacht und geprüft werden.

Reutlingen braucht eine solide finanzielle Basis um die Aufgaben der Zukunft erfolgreich meistern zu können. Deshalb sind gewisse Einschnitte und eine kommunale Schuldenbremse, wie sie von der Jungen Union angedacht wird, unserer Ansicht nach unumgänglich.

Gerne stehen wir Ihnen für Fragen, Anregungen oder auch einem persönlichen Gespräch jederzeit zur Verfügung und freuen uns über Ihr Interesse. Bis dahin verbleibe ich

mit den besten Grüßen

Ihr Philip Schwaiger,

Stadtverbandsvorsitzender Junge Union Reutlingen
Kritik an Haushalt und klare Linien gefordert. Philip Schwaiger als JU Stadtverbandsvorsitzender im Amt bestätigt
von Jens Mekiska - 30.01.13, 21:16 Uhr
Am vergangenen Wochenende kamen die Mitglieder des Stadtverbands der Jungen Union (JU) Reutlingen zusammen, um ihren neuen Vorstand zu wählen und sich in das Bundestagswahljahr einzustimmen. In seinem Rechenschaftsbericht ließ der im Amt bestätigte Stadtverbandsvorsitzende Philip Schwaiger die vergangene arbeitsreiche Amtsperiode 2011/2012 Revue passieren, unter anderem die Aktionen zur Dietwegtrasse, die Stundenplanaktion an den Reutlinger Schulen und die Spendenaktionen auf dem Reutlinger Weihnachtsmarkt zugunsten der Reutlinger Vesperkirche. „Die Vesperkirche ist eine Institution, die jede Unterstützung braucht“, versprach Schwaiger auch weiterhin an dem Thema dranbleiben zu wollen.

In der Reihe „JU im Stadtgespräch“ waren der CDU-Fraktionsvorsitzende Andreas vom Scheidt, Minister a.D. Hermann Schaufler und der CDU-Bundestagsabgeordnete Ernst-Reinhard Beck zu Gast gewesen. Ebenfalls stand im Sommer 2012 eine politische Bildungsfahrt in den baden-württembergischen Landtag zum Abgeordneten Staatssekretär a.D. Dieter Hillebrand auf dem Programm.

Im September und Oktober 2012 setzte sich die Junge Union dann in zwei Veranstaltungen erfolgreich gegen die geplanten GEMA-Erhöhungen ein und zeigte in den Reutlinger Bars und der Innenstadt Präsenz.

Auch die Aktion zur Generaldebatte zum Doppelhaushalt 2013/2014 im Reutlinger Stadtrat mit der Forderung nach einer Kommunalen Schuldenbremse war ein voller Erfolg. Die Stadträte bekamen Schokoladensparschweine und Flyer ausgehändigt, OB Barbara Bosch wurde ein mahnendes Riesensparschwein mit der Aufschrift „Kommunale Schuldenbremse Jetzt“ überreicht. „Wenn wir es bei einem solch hohen Steueraufkommen wie derzeit nicht schaffen Schulden zu tilgen und die geplante Neuverschuldung inklusive Rücklagenentnahmen trotzdem bei rund 30 Millionen Euro liegt, läuft in Reutlingen etwas schief“, zeigte sich Schwaiger in seiner Rede kämpferisch. „Wir haben kein Einnahme-, sondern ein gravierendes Ausgabenproblem. Dazu besteht ein Investitionsstau von 364 Mio. Euro, eine Summe, welche den Gesamthaushalt eines ganzen Jahres übersteigt und wir leisten uns ein umfangreiches Kulturprogramm, dass man meinen könnte, das Geld regnet vom Himmel“, so Schwaiger weiter. Er hoffe deshalb, dass, sollte die Nettonullverschuldung nicht erreicht werden können, einige Stadträte Rückgrat beweisen und den Haushalt Anfang Februar bei der Abstimmung ablehnen werden. Die CDU-Stadtverbandsvorsitzende und Stadträtin Gabriele Gaiser ging in ihrem Grußwort auf das Thema ein und versprach Unterstützung bei der Haushaltskonsolidierung.

In seinem Ausblick auf das neue Amtsjahr führte Schwaiger weiter aus: „Im neuen Amtsjahr gilt es einen engagierten Bundestagswahlkampf zu führen und den Bundestagskandidaten Michael Donth im Wahlkreis tatkräftig zu unterstützen. Daneben gilt es den Menschen im Landkreis zu vermitteln, wieso wir auch in Zukunft im Bund regieren müssen“. Schwaiger dazu weiter: „Von besonderer Bedeutung erachte ich den Aspekt, dass das Vertrauen in die Politik und auch die Politiker wieder gestärkt werden muss und dazu gehören Personen, welche die Dinge, die sie predigen, auch leben“. Der CDU-Bundestagskandidat Michael Donth zeigte sich in seinem Grußwort zuversichtlich und sagte er freue sich auf einen engagierten Wahlkampf mit der Jungen Union an seiner Seite.

Sehr erfreut äußerte sich der Stadtverbandsvorsitzende abschließend über die große Zahl der in den Jugendgemeinderat gewählten Mitglieder der Jungen Union: „Mit Christian Digel, Marcel Eder, Christoph Göbels, Maximilian Kemmler, Daniel Weinmann und Philipp Weinmann haben wir nunmehr 6 erfahrene Vertreter im Gremium, welchen ich für die Arbeit im Rat alles erdenklich Gute und viel Erfolg wünsche“. Im Amt bestätigt wurden als stellvertretende Vorsitzende Tobias Kemmler, Christian Majer und Michael Schmidt. Bestätigt aus dem vorjährigen Amtsjahr wurden ebenfalls Jens Mekiska als Pressesprecher, Jonathan Schopp als Finanzreferent, Maximilian Kemmler als Internetbeauftragter und Sylvia Gaiser als Schriftführerin. Die Beisitzer sind: Fabian Bail, Tobias Beckmann, Marcel Eder, Julian Hillebrand, Steffi-Melanie Kemmler, Daniel Konzelmann, Sarah-Marie Süßmuth, Nils Thumm, Daniel Weinmann und Philipp Weinmann.
Mehr als nur ein Plakatklebeverein!
von Jens Mekiska - n/a
Fuehrungswechsel bei der JU - Stadtverband der Jungen Union Reutlingen waehlt neuen Vorstand

'Heute ist ein guter Tag fuer Baden-Wuerttemberg' stellte Benedict Hillebrand in seiner letzten Rede als JU-Vorsitzender bei der Hauptversammlung des Stadtverbandes der Jungen Union Reutlingen am vergangenen Freitag fest. Der Weiterbau von Stuttgart 21 sei ein grosser Erfolg fuer das Land.
Aber die klare Positionierung fuer das Grossprojekt in der Landeshauptstadt war nur eines von vielen Themen, die den scheidenden Vorsitzenden in seinen drei Amtsjahren beschaeftigten und der JU einiges an Engagement abverlangten. Auch etliche Wahlkaempfe, oft auch in kurzen Zeitabstaenden, galt es zu bewaeltigen und das Geschehen in Reutlingen sowie in Land und Bund kritisch zu begleiten. Umso dankbarer zeigte er sich ueber die unermuedlichen Helfer, die in dieser Zeit auf den Infostaenden, diversen Veranstaltungen und beim Aufhaengen der Plakate fuer die CDU warben.
Begeistert zeigten sich auch viele ueber den grossen Zustrom an Mitgliedern. 'Nicht zuletzt durch eine grosse Zahl an Beitritten zum Stadtverband hat der Kreisverband der JU Reutlingen die 400-Mitglieder-Grenze“ geknackt, so der Kreisvorsitzende Marcel Bonnet in seinem Grusswort an die Jung-Unionler. Der Stadtverband Reutlingen habe mehr Mitglieder als manch ein JU Kreisverband.
Diese Vielzahl an Unterstuetzern moechte nun auch kuenftig der neue Vorsitzende, Philip Schwaiger, nutzen. 'Die Junge Union ist weit mehr als nur ein Plakatklebeverein“ machte dieser in seiner Rede deutlich. Er verstehe die JU vielmehr als einen 'Anwalt der Jungen Menschen in Reutlingen“. Ziel muesse es sein, sich in die Reutlinger Gremien, in die oeffentlichkeit und selbstverstaendlich auch in die Arbeit der 'Mutterpartei“ einzubringen und diese aktiv mitzugestalten. Bei vielen Projekten in der Stadtentwicklung, aber auch der Landes- und Bundespolitik gehe es gerade um die Interessen der jungen Generation, so Schwaiger. Die JU habe als staerkste politische Jugendorganisation in Reutlingen die Verpflichtung, die Meinungen der Jugendlichen zu Gehoer zu bringen.
'Auch die auf Eis gelegten Themen Dietwegtrasse und Rathaus-Neubau muessen in der Stadt wieder diskutiert werden“, so Schwaiger abschliessend.
Und dass die Mitglieder der JU Reutlingen dazu bereit sind, war an diesem Abend deutlich zu spueren. Auf das kommende Amtsjahr freuen sich auch die neuen stellvertretenden Vorsitzenden Tobias Kemmler, Christian Majer und Michael Schmidt. Die Pressearbeit wird Jens Mekiska fortsetzen. Weiterhin gewaehlt wurden Jonathan Schopp (Kassierer) Maximilian Kemmler (Internetreferent) Sylvia Gaiser (Schriftfuehrerin), sowie die Beisitzer Fabian Bail, Tobias Beckmann, Patrick Bieg, Julian Hillebrand, Daniel Konzelmann, Carolin Lingner, Marc Schiller, Sarah-Marie Suessmuth, Nils Thumm und Deborah Vollkommer.
Junge Union Reutlingen im Stadtgespräch mit dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Andreas vom Scheidt
von - n/a
Die Junge Union Reutlingen konnte bei Ihrer Veranstaltungsreihe „JU Stadtgespräch“ aktuell den Fraktionsvorsitzenden der CDU im Stadtrat Andreas vom Scheidt begrüßen. Dieser stand nach kurzer Einführung in die Reutlinger Kommunalpolitik den JUlern Rede und Antwort.

Themen wie die 2.Tonnespielstätte, die Dietwegtrasse und auch die Stadtfinanzen wurden lebhaft diskutiert. JU-Stadtverbandsvorsitzender Philip Schwaiger monierte dabei den Anstieg der pro-Kopf-Verschuldung Reutlingens auf über 1000 Euro, welche man zum Wohle und Gestaltungsspielraum der jungen Generation zwingend wieder absenken müsse. „Großprojekte, wie der Ausbau der 2.Tonnespielstätte, sind dafür nicht gerade förderlich, zumal das Theater nur von einem Bruchteil der Bevölkerung genutzt wird. Diese zählen zudem eher weniger zum Bürgerlichen Wählerspektrum“, so Schwaiger weiter. Fraktionsvorsitzender Andreas vom Scheidt stimmte zu, dass die Verschuldung derzeit zu hoch sei und man mit der CDU-Fraktion alle Anstrengungen unternehme, diese wieder zu tilgen. Er fügte dem jedoch an: „Reutlingen ist eine reiche Stadt, wir haben nur kein Geld. Den Gegenwert unserer Einrichtungen darf man aber keinesfalls unterschätzen.“

Auch das Thema Dietwegtrasse wurde erörtert. Nachdem Andreas vom Scheidt die Möglichkeiten der Trassenführung aufgezeigt hatte, waren sich nach kurzer Debatte alle Beteiligten einig, dass die schnellstmögliche Realisierung der Ortsumgehungsstraße den einzig logischen Weg darstelle. „Da der Scheibengipfeltunnel nun gebaut wird, muss die Dietwegtrasse als Konsequenz daran angeknüpft werden, andernfalls kann die Verkehrsentlastung der Innenstadt und die damit einhergehende Reduzierung der Feinstaubbelastung nicht effektiv umgesetzt werden.“, gab vom Scheidt zu bedenken.

Die Erfahrungen und der breite Zuspruch der Jungen Union an Ihrem Infostand „Pro Dietwegtrasse“ zeigten ebenfalls, so Schwaiger, dass der Großteil der Reutlinger Bürger dem Projekt positiv gegenüberstehe. Der JU-Stadtverbandsvorsitzende fügte an: „Einige warten sogar bereits darauf, dass die Bagger anrollen. Diese mussten wir leider noch etwas vertrösten. Dennoch steht mit der Fortschreibung des Reutlinger Verkehrsentwicklungsplanes die Zukunft des Projekts Dietwegtrasse vor einer wichtigen Richtungsentscheidung!“

Zum Schluss dankte der JU-Vorsitzende Schwaiger dem Fraktionsvorsitzenden vom Scheidt für sein Kommen und überreichte ihm im Namen der Jungen Union eine gute Flasche Baden-Württembergischen Weins.
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